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Sonderpädagogisches Arbeiten

Was unsere Arbeit im Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung ausmacht

Im Stammhaus unterrichten wir in Kleinklassen mit drei bis 10 zehn Schülern oder Schülerinnen (Grundschule). Die sonderpädagogische Förderung kann daher sehr individuell auf jeden Einzelnen abgestimmt werden. Die Basis dafür ist eine intensive Beziehungsarbeit. In unserem Leitbild haben wir uns einer akzeptierenden Grundhaltung verschrieben, mit der wir unseren Kindern und Jugendlichen begegnen. Dem Annehmen und Kennenlernen folgt die Entwicklung von Förderplänen, in denen wir zusammen die nächsten Entwicklungsschritte formulieren. In der Umsetzung wenden wir ein breites Repertoire aus sonderpädagogischer Methodik und Didaktik an.

 

Neben Akzeptanz benötigen unsere Schüler und Schülerinnen einen führenden Rahmen aus haltgebenden Strukturen. Wir bieten Orientierung, klare Regeln, eingespielte Rituale und engmaschige Rückmeldungen über das, was gut oder was nicht so gut läuft. Im Stammhaus haben wir dazu ein klassenübergreifendes Rückmelde- und Verstärkersystem entwickelt. Über individuelle Wochenziele, eine bedürfnisorientierte Unterrichtsgestaltung und viel Freiraum für den Einzelnen werden unsere Kinder und Jugendlichen eingebunden und Teilhabe erreicht.

 

Wir sind uns über das „Päckchen“ bewusst, das unsere Schüler und Schülerinnen mitbringen. Um nicht in das gleiche Fahrwasser wie an vorherigen Schulen zu gelangen, gestalten wir unsere Unterrichtsstrukturen individueller, flexibler und offener. Ein breites Angebot aus handlungs-, alltags- und erlebnisorientierten Möglichkeiten stellen wir dazu zur Verfügung.

 

Im Zusammenspiel aus individuellen Förderangeboten, klassenbezogenen Aktivitäten und schulweiten Projekten entsteht ein vielfältiges Schulleben, das oftmals herausfordernd ist, aber langfristig genauso häufig als Ort des „Angenommenwerdens“ erlebt wird.